Über mich

Viele moderne Coaching-Ansätze bauen oberflächliche Luftschlösser und nennen das Veränderung. Mich interessiert etwas Fundamentaleres: ob du erkennst, wie Identität und Realität in deiner Erfahrung konstruiert werden – und ob du das bewusst verändern kannst.

Wenn Menschen feststecken, liegt es selten an fehlendem Wissen. Meist sind es gut trainierte Muster: Rollen, Selbstbilder, Narrative – und die emotionale Reaktivität, die daraus entsteht. Wohlfühl-Coaching, Affirmationen oder Motivationsrhetorik verfehlen den Kern: dass du – bewusst oder unbewusst – der Ursprung deiner Konstruktionen bist.

Mein Hintergrund ist eine Kombination aus langjähriger Workshop- und Coachingerfahrung, klinischer Psychologie & Psychotherapie (M.Sc., i.A.), Consciousness Facilitation nach Peter Ralston (Training, 9 Monate) und Schauspielausbildung (i.A.). Ontologie (Lehre des Seins) gibt die Klarheit, Psychologie das Handwerk, Schauspiel den Zugriff auf Präsenz und Rolle.

Wie arbeite ich?

Diese Arbeit ist kein Wohlfühl-Coaching und kein Motivations-Trick. Sie setzt bei den Mechanismen an, die deine Selbsterfahrung erzeugen: Identität, Narrative, Reaktivität. Wir machen sichtbar, wie du das konstruierst – und wie du es verändern kannst, wenn es zählt.

 Dekonstruktion

Du siehst, dass Selbstbilder, Annahmen über dich, „ich bin so“, Beziehungen, Bedeutungen und Weltbilder Konstruktionen sind – und dass sie auflösbar und veränderbar sind.

1. Erkennen / Bewusstwerdung

Nicht als Erklärung von außen, sondern live in deiner Erfahrung: du erkennst, wie du Identität und Reaktivität erzeugst.

2. Verantwortung / Agency

Du übernimmst radikal die Autorenschaft: Du bist nicht Opfer deiner Muster, sondern ihr Ursprung – und damit frei und handlungsfähig.

3. Re-Konstruktion / Verkörperung

Du wählst neu, was für dein Leben wirklich funktioniert, und verkörperst es als sichtbaren Unterschied im Kontakt, im Handeln, im Alltag.

Warum ich?

Ich habe früh erlebt, wie stark Identität über Gedanken, Bedeutungen und Rollen gebaut wird – und wie schnell man sich mit schönen Erklärungen selbst beruhigt. Entscheidend wurde für mich immer nur eines: Ob sich im Moment tatsächlich etwas verändert – im Kontakt, im Handeln, im Alltag.

Vom Rückzug zur Klarheit

Soziale Angst und eine depressive Phase haben mich früh gezwungen, die Mechanik von Leiden zu sehen: nicht „die Welt“, sondern Bedeutung + Identifikation erzeugen Enge. Das war der Startpunkt: Erfahrung statt Erzählung.

Disziplin durch Wirklichkeit

Die Radreise (Deutschland bis Südostasien) war keine „Selbstfindung“, sondern ein Training in Willenskraft und Realitätstest: handeln, durchhalten, weitermachen – auch ohne Motivation. Das ist bis heute ein Kern meiner Arbeit.

Ontologie statt Spiritualitätsnebel

In Indien entstand der Wunsch nach radikaler Präzision. Über Peter Ralston fand ich eine Form von Inquiry, die konsequent zwischen Konzept und Erfahrung trennt – und Identität als erfundene Struktur sichtbar macht.

Musterbruch im Kontakt

Zurück in Deutschland begann Praxis: Workshops und 1:1, plus intensive Mentorschaft und konfrontative Übungen. Nicht „über Muster reden“, sondern sie dort erwischen, wo sie passieren – in Rolle, Sprache, Beziehung, Ausweichen.

Abgrundfähig, ohne Romantik

Durch Identitätskollaps/Autolyse und eine lange Integrationsphase wurde klar: Wahrheit ohne Verkörperung wird steril. Psychologiestudium, radikaler Konstruktivismus und Schauspiel wurden dann das Labor, um Erkenntnis in Präsenz und Handlung zu übersetzen.

Ausbildung & Erfahrung

Links ist kein Platz für „noch mehr Ausbildung“, sondern für Deutung. Drei Optionen – du kannst auch kombinieren:

Die 3 Säulen deiner Arbeit (max. 3 Bulletpoints)

Ontologie / Inquiry (Sehen der Konstruktion)

Trauma/Bindung/Anteile (Mechanik der Muster)

Verkörperung/Kontakt (Integration in Handlung)

Was das für Klient*innen praktisch heißt (3 Mini-Sätze)

„Wir arbeiten nicht primär über Erklärung, sondern über Echtzeit-Erfahrung.“

„Modelle dienen als Landkarte – nicht als Identität.“

„Ziel: Wahlfähigkeit im Kontakt und im Körper.“

Grenze/Disclaimer + Vertrauen

kurzer Satz „Coaching, keine Psychotherapie“ (wenn du das so führen willst)

„Details/Level/Zertifikate auf Anfrage“ (nimmt Druck raus, alles beweisen zu müssen)
Akademische / klinische Fundierung Foundation
M.Sc. Klinische Psychologie & Psychotherapie (Uni Mannheim)
Klinische Diagnostik, Psychotherapie-Wissenschaft, evidenzbasierte Modelle.
B.Sc. Psychologie (Uni Mannheim)
Methodik, Forschung, psychologische Grundlagen.
Trauma-, Bindungs- & Teilearbeit Somatic / Parts
NARM (Dr. Laurence Heller / NARM Training)
Entwicklungs- und Beziehungstrauma: Identität, Scham, Abwehr, Autonomie/Verbindung.
IFS Ausbildung (München)
Anteilearbeit: innere Dynamiken präzise sehen, entpathologisieren, integrieren.
Ontologie & Inquiry Inquiry
Consciousness Apprenticeship (Peter Ralston)
Präzision im direkten Sehen: wie Erfahrung/Identität in Echtzeit konstruiert wird.
7 Jahre intensives 1:1-Mentoring
Konfrontativ an den Grenzen von Selbstdefinition; Fokus auf Verantwortung und Wahlfähigkeit.
Verkörperung & Beziehungslabor Embodiment
Schauspielausbildung (Artemis München)
Rolle als Praxis: Identität verkörpern, flexibilisieren, bewusst einsetzen.
Vital Human Coaching (Jane Weintraub)
Lebendigkeit stärken: den vitalsten Punkt finden und Musterunterbrechung ermöglichen.

Arbeitsstil & Grenzen

Ich arbeite direkt, präzise und verkörpert. Wir schauen nicht nur was du denkst, sondern wie du dich in Echtzeit konstruierst – und bringen das in Handlung unter realen Bedingungen.

Gute Passung

du willst Praxis statt Konzepte
du hältst Konfrontation aus, ohne Drama daraus zu machen
du willst Wahlfähigkeit im Kontakt (Grenzen, Nähe, Verantwortung)

Grenzen / Nicht passend

du suchst schnelle Tipps oder Beruhigung
du willst Verantwortung abgeben („Sag mir was ich tun soll“)
bei akuter Krise / starker Instabilität ist Therapie/Notfallhilfe sinnvoller
Kein Krisen-/Notfall-Setting. Kein endloses Reden ohne Handlungsversuch. Kein Coaching als Ersatz für medizinische/psychiatrische Behandlung.